Studienfahrt der Klassen 9a, 9b und 9c nach Berlin
Vom 7. bis 11. Juni 2026 unternahmen die Klassen 9a, 9b und 9c gemeinsam mit sechs Lehrkräften eine erlebnisreiche Studienfahrt nach Berlin. Die Tage in der Bundeshauptstadt waren geprägt von spannenden Einblicken in die deutsche Geschichte und Politik sowie vielen gemeinsamen Erlebnissen.
Gleich zu Beginn der Fahrt standen wichtige Orte der deutschen Erinnerungskultur auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler besichtigten das Holocaust-Mahnmal und setzten sich mit dessen Bedeutung auseinander. Anschließend erkundeten sie Berlin-Mitte in Kleingruppen und konnten dabei die Vielfalt und das besondere Flair der Hauptstadt entdecken.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Deutschen Bundestages. Nach einem gemeinsamen Essen im Paul-Löbe-Haus erhielten die Jugendlichen bei einem Vortrag auf der Plenarsaaltribüne interessante Einblicke in die Arbeit des Parlaments. Im Anschluss folgte ein einstündiges Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten David Preisendanz, der die Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortete und von seinem politischen Alltag berichtete. Den Besuch rundete ein Gang durch die beeindruckende Kuppel des Reichstagsgebäudes mit einem einzigartigen Blick über Berlin ab.
Am nächsten Tag stand die Geschichte Berlins im Mittelpunkt. Bei einer Führung durch den Fichtebunker in Kreuzberg erfuhren die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über die wechselvolle Nutzung des Bauwerks während verschiedener Epochen der deutschen Geschichte. Danach führte die Studienfahrt zum Checkpoint Charlie, einem der bekanntesten Grenzübergänge zwischen Ost- und West-Berlin. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Tränenpalastes, der eindrucksvoll die Auswirkungen der deutschen Teilung auf das Leben der Menschen verdeutlichte. Den Abschluss des Tages bildete eine Bootsfahrt auf der Spree, bei der Berlin aus einer ganz neuen Perspektive erlebt werden konnte.
Auch der Mittwoch bot zahlreiche interessante Programmpunkte. Nach einem Aufenthalt am Potsdamer Platz besuchten die Klassen das Deutschlandmuseum, das die deutsche Geschichte auf anschauliche und interaktive Weise vermittelt. Anschließend erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Hackeschen Höfe und besichtigten die East Side Gallery, das längste erhaltene Stück der Berliner Mauer, das heute als beeindruckende Open-Air-Galerie an die Geschichte der Teilung erinnert.
Während der gesamten Studienfahrt herrschte eine gute Stimmung. Die Schülerinnen und Schüler sammelten zahlreiche neue Eindrücke und stärkten gleichzeitig die Gemeinschaft innerhalb ihrer Klassen. Die Mischung aus politischen, historischen und kulturellen Erlebnissen machte die Berlinfahrt zu einer besonderen Erfahrung, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.